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Mozarts letzten Jahre

Mozart war zu Lebzeiten nie wirklich erfolgreich gewesen; natürlich verdiente er eine Menge Geld, es reichte jedoch nicht aus, um seien umfangreichen Lebenswandel zu finanzieren.

Seine Schulden saßen ihm im Nacken und deshalb arbeitete Mozart immer unermüdlich weiter um seinen Problemen Herr zu werden. Er komponierte nicht nur, er gab auch Klavierstunden an Kinder von reichen Leuten die er sich stets gut bezahlen ließ. Um genau zu sein verdiente er in einer Stunde das Doppelte was sein Dienstmädchen im einem Monat bekam. Obwohl er am Ende seines Lebens viele Aufführungen hatte, blieb ihm der wirklich große Wurf verwährt. Doch Mozart arbeitete beharrlich weiter. In seinem kurzen Leben schrieb er über 600 größere und kleinere Werke. Seine Aufführungen führten ihn nach Prag, Dresden, Leipzig, Potsdam und Berlin, er spielte bei hohen Persönlichkeiten wie z.B.: Friedrich Wilhelm II (1789) und Kaiser Leopold (1790)vor. Nach der Aufführung der La Clemenza Di Tito in Prag kehrte er nach Wien zurück (September1791), wo er mit der Arbeit an der Zauberflöte und seinem berühmten Requiem begann.

Die  Zauberflöte war schon nach zwei Monaten fertig. Bald darauf wurde er krank und musste das Bett hüten. Mozart verstarb am 5. Dezember 1791, die Todesursache konnte nie ganz geklärt werden. Sein Requiem hatte er noch nicht beendet. Dieses Requiem hatte für Mozart eine ganz besondere Bedeutung. Ein paar Monate vor seinem Tode bekam er von einer vermummten Gestallt ein Requiem zu schreiben. Der Vermummte bezahlte die Hälfte des Geldes im Voraus. Es muss sich dabei um eine sehr große Summe gehandelt haben. Mozart nahm den Auftrag an, was auf Grund seiner Geldsorgen nicht weiter verwunderlich ist. Er unterbrach jedoch seine Arbeit, weil es ihm zunehmend schlechter ging. Ihn befiel der Glaube es liege an dem Requiem. Zu seiner Frau sagte er, dass das Requiem ihn umbrächte und das es seine eigene Todesmusik wäre, die er schrieb. Natürlich glaubte sie ihm das nicht, sie verließ ihn. In diesen schweren Zeiten begann Mozart die Zauberflöte zu schreiben, doch er konnte es nicht beenden, ein Schüler Mozarts erledigte dies. Diese Oper wurde sehr erfolgreich, leider konnte Wolfgang Amadeus Mozart die Früchte seiner Arbeit nicht mehr genießen.

von Hannes Märtens